Beschreibung Workshops

Sie werden an der Tagung 2 Workshops besuchen können. Wählen Sie ihre Favoriten für die Anmeldung aus.

 

Workshop 1

Beurteilen im Kindergarten – (k)ein Thema?

Leitung
Petras Chiavaro, Dozentin Erziehungswissenschaften und allgemeine Didaktik, Pädagogische Hochschule Graubünden
Gabriella Huber, Kindergartenlehrperson, Beraterin/Coach für Lehrpersonen

Zielgruppe
Lehrpersonen KG; Schulleitungen

Inhalt
Beobachtungs-, Beurteilungs- und Förderaufgaben des Kindergartens:
Durch verschiedene Beispiele und Praxishinweise werden Zugangs- und Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt.

 

Workshop 2

Talentportfolio: Begabungen erkennen – individuell fördern – bewerten

Leitung
Salome Müller-Oppliger, Dozentin für Pädagogik, Lehrgangsleitung Integrative Begabungs- und Begabtenförderung, Pädagogische Hochschule FHNW

Zielgruppe
Lehrpersonen KG, US, MS, OS; Schulleitungen

Inhalt
Das Talent Portfolio als Dokumentation individueller Lernergebnisse und Reflexionen zum eigenen Lernen ist eine zentrale Grundlage pädagogischer Förderdiagnostik.

Das Portfolio erfasst Leistungen und Lernstile ebenso wie Lerneinstellungen und macht diese der Lernbegleitung im Dialog von Lernenden und Lehrenden zugänglich. Die Fähigkeiten und Begabungspotenziale der Lernenden werden zum Ausgangspunkt für weiterführende Zielvereinbarungen zu selbstgesteuertem und selbstbewusstem Lernen.

 

Workshop 3

Rubrics, Kompetenzraster, … eine mögliche Antwort auf die Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden?

Leitung
Armin Sieber, Schulleiter Integrierte Tagesschule Winterthur

Zielgruppe
Lehrpersonen MS, OS; Schulleitungen

Inhalt
Welche konkreten Strategien bewähren sich beim Brückenbau zwischen wertschätzender Anerkennung von individuellen Lernfortschritten und dem Anspruch an eine möglichst objektive Orientierung innerhalb eines offiziellen Referenzrahmens?
Alltagserprobte Konzepte dienen als Ausgangspunkt zu einer gemeinsamen Reflexion und als Plattform für die Erweiterung der eigenen Beurteilungsverfahren.

 

Workshop 4

Kann in einem differenzierenden Unterricht (gerecht) beurteilt werden und wie geht das allenfalls?

Leitung
Michele Eschelmüller, Dozent für Schul- und Unterrichtsentwicklung Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung

Zielgruppe
Lehrpersonen US, MS, OS; Schulleitungen

Inhalt
Klassen sind heute sehr leistungsheterogen. Damit alle Lernende lernen können, braucht es passend zu ihren Lernvoraussetzungen unterschiedliche lernunterstützende Materialien und Interventionen. Wenn in einem solchen Unterricht Lernende dann Leistungen erbringen, wie können diese beurteilt werden?
Grundlage ist eine Lernaufgabe, die kompetenzbezogen analysiert wird. Entsprechende Lernunterstützungsmassnahmen werden entwickelt. Ein Beurteilungskonzept wird diskutiert.

 

Workshop 5

Beurteilung offener Aufgaben im Mathematikunterricht

Leitung
Tanja Jud, Dozentin Fachdidaktik Mathematik, Pädagogische Hochschule Graubünden

Zielgruppe
Lehrpersonen US, MS; Schulleitungen

Inhalt
Guter Mathematikunterricht und gute Beurteilung im Mathematikunterricht gehen ‚Hand-in-Hand‘. Da es in der Mathematik um mehr geht als um ‚richtig oder falsch’, sollten Aufgaben so angelegt sein, dass die Kinder angeregt werden, eigene Überlegungen anzustellen und zu beschreiben, Zusammenhänge zu erkennen, zu argumentieren und zu begründen – auch in Tests! Doch wie können entsprechende Leistungen eingeschätzt werden? In diesem Workshop wird anhand konkreter Beispiele gezeigt, wie aufgabenspezifische Beurteilungskriterien entwickelt und angewandt werden können, um offene Aufgaben und prozessbezogene Kompetenzen zu beurteilen.

 

Workshop 6

Stärken ausbauen und Lücken schliessen – Lernen mit dem Portfolio

Leitung
Beat Zopp, Lehrer Integrierte Oberstufe Altdorf, Fachdelegierter Beurteilen und Neue Lernkultur

Zielgruppe
Lehrpersonen MS, OS; Schulleitungen

Inhalt
Unterrichtsgestaltung mit einem Präsentationsportfolio
Zielsetzung:
Portfolio als integrierter Bestandteil des Lehr- und Lernprozesses verstehen und auf diesem Hintergrund erste konkrete Umsetzungsschritte für den eigenen Unterricht entwickeln.
Absicht für den Schulalltag:
– Innere Aktivierung aller Schüler und Schülerinnen fördern
– Partizipation ermöglichen
– Persönliche Verantwortung der Lernenden einfordern

 

Workshop 7

Nachteilsausgleich – individuelle Rahmenbedingungen zur Erreichung der regulären Lernziele

Leitung
Georges Steffen, Leiter Schulpsychologischer Dienst GR
Eveline Collenberg, Schulpsychologin

Zielgruppe
Lehrpersonen KG, US, MS, OS; Schulleitungen

Inhalt
Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten Behinderung oder Beeinträchtigung haben Anrecht auf Nachteilsausgleich. Benachteiligungen sollen bei Leistungsbeurteilungen so gut als möglich, individuell und transparent  ausgeglichen werden. In den Berufsschulen ist dies bereits Praxis. Wie sieht es in der Volksschule aus? An konkreten Beispielen werden Grundverständnis, Vorgehen und mögliche Massnahmen besprochen.

 

Workshop 8

Individualisiertes Lernen mit Kompetenzrastern

Leitung
Daniel Hunziker, Gesamtleitung Initiative Schulen der Zukunft, Schulleiter und Schulentwickler

Zielgruppe
Lehrpersonen KG, US, MS, OS; Schulleitungen

Inhalt
Die Arbeit mit Kompetenzrastern ist mehr als das Hinzufügen von Kästchen, Zeilen und Spalten zum traditionellen Unterricht. Es ist die konsequente Folge des Bedürfnisses, Kindern und Jugendlichen eine Bildung zu ermöglichen, welche ihren grundlegenden Bedürfnissen gerecht wird, ihre Entwicklungsunterschiede berücksichtigt und hilft, ihre Potentiale zu entfalten. Das Impulsreferat gibt eine Übersicht über die wichtigsten Aspekte kompetenzorientierten Lernens und Lehrens. Es nimmt Bezug auf die praktische Umsetzung im Schulalltag und den LP 21.

 

Workshop 9

Gemeinsam unterwegs sein – das Lernen begleiten im Alltag

Leitung
Thomas Rüegsegger Leichtnan, Lehrperson, Schulleiter und Dozent PH Bern, Bereich altersgemischtes Lernen

Zielgruppe
Lehrpersonen KG, US, MS, OS; Schulleitungen

Inhalt
Manchmal helfen kleine Anpassungen den Schulunterricht zu optimieren, verschiedene praxiserprobte Beispiele werden vorgestellt:
– Wochenplan – sinnvoller Einsatz in (heterogenen) Klassen
– Freud und Leid Korb – eine Möglichkeit für Klassengespräche
– Kompetenzraster für das Sozial- und Lernverhalten

 

Workshop 10

Textprodukte beurteilen, Schreiben fördern

Leitung
Yvonne Anderegg, Dozentin Fachdidaktisch Sprachen, Pädagogische Hochschule Graubünden

Zielgruppe
Lehrpersonen US, MS; Schulleitungen

Inhalt
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer…
… können Schülertexte fördernd beurteilen
… beurteilen Schülertexte ressourcenorientiert statt defizitorientiert
… beurteilen nicht nur das Textprodukt sondern auch den Schreibprozes
… sehen die Beurteilung von Texten als integrativen (anstatt abschliessenden) Teil des Lehr- und Lernprozesses
… kennen förderliche Textüberarbeitungsformen
… kennen unterschiedliche Bewertungskriterien und alternative Korrekturkonzepte

 

Workshop 11

Kompetenzorientierte Feedbacks mit standardisierten Leistungstests

Leitung
Claudia Coray, Leitung Lern- und Testsysteme (Stellwerk), Lehrmittelverlag St. Gallen

Zielgruppe
Lehrpersonen KG, US, MS, OS, Schulleitungen

Inhalt
Die „Kompetenzorientierung“ kommt konkret im Unterricht an, wenn es entsprechende Instrumente gibt, die den Erwerb von Kompetenzen auch „messen“ bzw. erkennbar machen: Lernen und Lernprozesse sollen sichtbar gemacht werden.
An den bereits vorhandenen und geplanten Lern- und Testsystemen wird untersucht, wie sie dieser Forderung nachkommen.

 

Workshop 12

Der andere Workshop

Leitung
Corina Peterelli Fetz und Karin Schmid, Netzwerk heterogen lernen

Zielgruppe
Lehrpersonen KG, US, MS, OS, Schulleitungen

Inhalt
Lass dich bewerten! Poetry Slam und Schule

 

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